Fußball-WM in Russland: Die Gastgeber
Foto: Isabela PaciniDie Teenagerin: Stanislava Kuriltschenko, Moskau"Ich heiße Stanislava, ich bin 17 Jahre alt und gehe in die 11. Klasse. Ich war schon in Barcelona und Budapest, aber ich hatte noch nicht die Gelegenheit, andere Teenager aus Europa kennenzulernen. Aber ich glaube, die Russen sind anders. Wir sind hier sehr kreativ und interessieren uns sehr für Kunst und für unsere Kultur. Ein russisches Sprichwort lautete: "Die Russen haben eine große Seele".
Ich möchte Malerin werden, aber nicht um davon zu leben, sondern nur für meine Seele. Mein Traum ist glücklich, zu sein. Das bedeutet für mich, viel zu reisen und in der Nähe geliebter Menschen zu sein. Ich habe ein neutrales Verhältnis zum Fußball. Ich liebe ihn nicht, aber ich hasse ihn auch nicht. Manchmal schaue ich mir ein Spiel mit Freunden an. Aber ich fiebere bei keinem bestimmten Verein mit. Ich habe keine Meinung zur WM. Vielleicht schaue ich mir auch ein paar WM-Spiele mit Freunden an, aber ins Stadion gehe ich auf keinen Fall. In der Sowjetunion habe ich alles geliebt: die Politik, die Kultur, die Menschen. Jetzt habe ich keine politische Meinung mehr. Ich mochte die Vergangenheit mehr."
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Fußball-WM in Russland: Die Gastgeber
Menschen in Russland im Porträt
Die Welt schaut auf Russland: Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2018 gastiert hier. Wer aber sind - außer den Funktionären - eigentlich die Gastgeber? Die Fotografin Isabela Pacini hat verschiedenste Menschen in ihrer Heimat Russland getroffen und lässt sie zu Wort kommen.