Digitaler Aufbruch am Äquator
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© Janek StroischIn der Gründer-WerkstattDie kenianische Jugend zieht es vor allem in die Hauptstadt. Mit guten Bildungsangeboten und internationalem Flair ist die vier Millionen Einwohner Metropole nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch das kulturelle Zentrum Ostafrikas. Das Tech-Startup AB3D produziert 3D-Drucker vor Ort, die zu etwa 30 Prozent aus Elektroschrott bestehen. Damit können die Kosten für die Herstellung gesenkt werden. In ihrer Werkstatt haben die Ingenieure zuletzt ein Modell erstellt, an denen Chirurgen Eingriffe üben können.
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Digitaler Aufbruch am Äquator
Die Startup-Szene in Nairobi
Seitdem die Überseekabel das Internet brachten, hat sich Kenias Hauptstadt zu einem der großen afrikanischen Zentren für die digitale Bohème entwickelt. Junge Gründer und App-Entwickler zieht es nach "Silicon Svannah", wie Nairobi auch genannt wird. Es wimmelt von Startups und viele der technologischen Innovationen orientieren sich an den speziellen Bedürfnissen einer Gesellschaft im sozialen Umbruch. Der digitale Wandel verändert das Gesicht der Stadt und hilft nebenbei die Armut zu bekämpfen.