Vor dem Trubel des Kirchentags
Foto: Felix SchmaleEine neue RundeMusik erklingt. Rudolph E. ist mit seinem Karussell neben der Reinoldikirche. Wenn es gut läuft, dreht sich bei ihm alles im Kreis. Der Kirchentag in Dortmund ist für ihn eine gute Sache. Zwar habe es in der Vergangenheit viele Kirchenaustritte gegeben. Der Kirchentag aber könne seiner Meinung nach die Leute wieder wachrütteln, wie er sagt. Steigt man wenige Meter nebenan die Stufen des Turms der Reinoldikirche zur Spitze hinauf, ebbt der Trubel der Stadt ab. Es wird ruhiger. Und man stößt auf eine Sammlung von Schlusssteinen des Chors der Kirche. Diese hier stammen aus der Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts. Schlusssteine dienen dazu, das Gewölbe einer Kirche stabil zu halten. Gut, wenn man davon ein paar auf Lager hat.
Galerie
Vor dem Trubel des Kirchentags
Mit 112 Metern ist die Reinoldikirche eines der höchsten Bauwerke in Dortmund. Die Arbeit "einhundertzwölf" zeigt Einblicke und Ausblicke des Fotografen Felix Schmale im Umkreis von einhundertzwölf Metern rund um das Gotteshaus mitten in der Stadt. Ringsherum laufen die Vorbereitungen für den Kirchentag 2019 auf Hochtouren.
Die Dortmunder Reinoldikirche bildet einen Dreh und Angelpunkt im Zentrum der Stadt. In der fotografischen Arbeit "einhundertzwölf" entdeckt der Fotograf Felix Schmale den Ort neu. In einem Umkreis von einhundertzwölf Metern um die Kirche herum traf er auf Menschen, die der Kirchentag beschäftigt. Zum Kirchentag in Dortmund verkündet die Reinoldikirche in Dortmund vom 20. bis zum 22. Juni 2019 immer um 12.30 Uhr und 18.30 Uhr auf dem Hellweg "Gute Nachrichten vom blauen Planeten!".
Die Berichterstattung vor dem Kirchentag in Dortmund ist entstanden mit Studierenden der FH Dortmund, Fachbereich Design/Fotodesign unter Betreuung von Selina Pfrüner.