Kunsthandwerker im Erzgebirge suchen in der Pandemie neue Wege
© epd-bild/Wolfgang SchmidtCorona-KassenschlagerTino Günther, Chef der gleichnamigen Seiffener Spielwarenfirma, hat trotz der abgesagten Weihnachtsmärkte alle Hände voll zu tun. Sein qualmender Virologe hat sich zum Verkaufsschlager entwickelt. Die ersten Exemplare waren in wenigen Stunden verkauft, nun ging die Figur in Serie. Für die Fertigung will er auch weitere Firmen hinzuziehen. "Wir verteilen die Arbeit bei uns im Gebirge", sagt Günther.
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Kunsthandwerker im Erzgebirge suchen in der Pandemie neue Wege
Schwibbögen, Pyramiden, Engel und Räuchermänner - ohne die berühmten Weihnachts-Holzfiguren ist das Erzgebirge nicht zu denken. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Weihnachtsmärkte sind abgesagt, sogar in der Spielwaren-Hochburg Seiffen sind nur Tagestouristen erlaubt. Den Herstellern des traditionsreichen Handwerks brechen ihre gewohnten Absatzmöglichkeiten weg, sie müssen neue Ideen entwickeln, etwa einen Online-Weihnachtsmarkt. Doch selbst in der Krise gibt es unerwartete Erfolge - wie der qualmende Virologe der Firma Günther zeigt.