Nach Nepal-Beben: Hilfswerke bereiten Einsätze vor

Nach Nepal-Beben: Hilfswerke bereiten Einsätze vor
Nach dem schweren Erdbeben in Nepal bereiten internationale Hilfswerke Noteinsätze vor.

Örtliche Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe seien dabei, das Ausmaß der Katastrophe abzuschätzen, teilte die Organisation am Samstag mit. "Zu unseren Kollegen besteht Kontakt, sie sind bereits auf Erkundung", sagte Mathias Mogge von der Welthungerhilfe in Bonn.

Mehr zu Erdbeben in Nepal April 2015
Die 20-jährige Binita (re.) ist Maurerin und arbeitet mit einem halben Dutzend männlicher Kollegen am Bau eines Hauses in einem Dorf im Distrikt Dolakha in Nepal (Foto vom 06.04.2017).
Nepal erholt sich von dem schweren Erdbeben 2015 nur langsam. Dabei hat sich die Rolle der Frauen auffällig verändert. Weil viele Männer ihr Land auf der Suche nach Arbeit verlassen haben, übernehmen oft Frauen klassische Männeraufgaben.
Provisorische Aufbauarbeiten nach dem Erdbeben
Ein Jahr nach dem schweren Erdbeben in Nepal konnte die Diakonie Katastrophenhilfe noch nicht mit dem Wiederaufbau von Wohnhäusern anfangen.

Personal aus dem Ausland und humanitäre Güter konnten die Hilfsorganisationen zunächst allerdings nicht einfliegen. Der Flughafen Kathmandu sei wegen des Bebens geschlossen, sagte Rot-Kreuz-Sprecher Benoit Carpentier dem Evangelischen Pressedienst in Genf. Man müsse die Hilfe über Land organisieren. Zudem hätten lokale Helfer wegen verschütteter Straßen keinen Zugang zu vielen betroffenen Orten. 

Das Erdbeben mit der Stärke 7,9 auf der Richter-Skala hatte am Samstagvormittag die Region Gandaki, rund 80 Kilometer von der Hauptstadt Kathmandu entfernt, erschüttert. Mindestens 700 Menschen starben.

Die Diakonie Katastrophenhilfe nimmt Ihre Spenden auf folgendes Konto entgegen:

Kennwort "Nepal Erdbebenhilfe"
Evangelische Bank
IBAN: DE6852 0604 1000 0050 2502
BIC: GENODEF1EK1

Weitere Möglichkeiten zu spenden finden Sie hier.