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Sparer legen öfter mal etwas zur Seite, um es zu spenden.
Umfrage: Jeder Zehnte spendete über 300 Euro
Einer Umfrage zufolge haben im vergangenen Jahr mehr als zwei Drittel der Deutschen Geld gespendet. Jeder Zehnte gab dabei sogar mehr als 300 Euro, teilte die Bank RaboDirekt am Montag in Frankfurt am Main mit.
Bei Frauen (73 Prozent) ist die Spendenbereitschaft tendenziell höher als bei Männern (68 Prozent). Für die Umfrage befragte das Forsa-Institut im Oktober 1.002 Personen.
Die Antworten der Befragten zeigten, dass Sparer spendenfreudiger seien als Nichtsparer: Während unter denjenigen, die ohnehin regelmäßig Geld auf die Seite legen, 72 Prozent Bares gespendet haben, sind es unter den Nichtsparern 63 Prozent. "Die Studie widerlegt damit das Klischee, dass Sparer im Allgemeinen knauserig sind", sagte Sabine Reinert, Marketing- Leiterin der Bank.
Mehr zu Spenden
Ohrenweide, Folge 1359. Helge Heynold liest: Seid großzügig! (2. Korinther 8,7-9) aus der Lutherbibel von 2017.
Soll man einer bettelnden Person grundsätzlich etwas Geld geben? Oder gerade nicht, weil man dadurch vielleicht Süchte unterstützt? Man soll sich ja schon um die Armen kümmern. Was tun?
Als Spendenzweck steht bei den Deutschen humanitäre Hilfe an erster Stelle: 64 Prozent der Geber sagten, karitative Projekte unterstützt zu haben. Auf den weiteren Plätzen folgen Tierschutz (18 Prozent), religiöse Organisationen (15 Prozent ) sowie Umwelt- und Naturschutz (13 Prozent).