Foto: ZB/Patrick Pleul
Nach dem Treffen wies der EKD-Sprecher auf das Spannungsfeld zwischen dem Schutz von Tieren und der Nutzung der Tiere hin.
"Massenhafte Tötungen" von Lämmern vertrügen sich nicht mit einem "christlichen Fest der Liebe", heißt es in der Petition. Die EKD solle deshalb zur Abkehr vom traditionellen Lammbraten zu Ostern aufrufen: "Lämmer gehören auf die Weide!"
Der EKD-Sprecher bezeichnete Tiere als Mitgeschöpfe und Lebewesen mit einem eigenen Sinn und Wert. "Zugleich sind sie dem Menschen zur Nutzung anvertraut", sagte er. In diesem "Spannungsfeld der Schöpfungsordnung" komme es "zwangsläufig zu Konfliktsituationen, in denen wir umso mehr herausgefordert sind, unser eigenes Verhalten verantwortlich zu gestalten".