Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Familien aus dem Kosovo verlieren bei Amoklauf drei Kinder
Die Angehörigen der Kinder werden von der Psychosozialen Notfallversorgung betreut.
Drei aus dem Kosovo stammende Familien haben bei dem Amoklauf in München je ein Kind verloren. Die Angehörigen werden von der Psychosozialen Notfallversorgung betreut, wie das Münchner Rote Kreuz am Wochenende mitteilte. Die Hilfsorganisation sammelt nun Spenden, damit die Getöteten in den Kosovo übergeführt und dort begraben werden können.
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Im Münchener Olympia-Einkaufszentrum hatte am Freitagabend nach Polizeiangaben ein Einzeltäter neun Menschen und sich selbst getötet, weitere 27 Menschen wurden verletzt. Bei dem Schützen handelte es sich um einen 18-jährigen Deutsch-Iraner. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht von einem Amoklauf ohne politischen oder religiösen Hintergrund aus.