Mitteldeutsche und schwedische Kirche schließen Partnervertrag

Mitteldeutsche und schwedische Kirche schließen Partnervertrag
Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und die schwedische Diözese Lund haben am Sonntag in der Schlosskirche von Wittenberg einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft sei es, die schon jetzt existierenden vielfältigen Verbindungen und Kontakte zu erweitern und zu verstetigen, teilte die mitteldeutsche Kirche mit.

Unterzeichnet wurde der Vertrag von der mitteldeutschen Landesbischöfin Ilse Junkermann und dem Lunder Bischof Johan Tyrberg. Junkermann begrüßte "die Erneuerung und Bekräftigung einer über 30 Jahre gewachsenen Verbundenheit, die immer selbstverständlicher wird und an Stabilität gewinnt."

Zu DDR-Zeiten sei Lund eine "wichtige westliche Auslandsbeziehung" gewesen, sagte die Landesbischöfin. Noch heute sei der Austausch mit der schwedischen Diözese "fruchtbar und nachhaltig". Sichtbar werde dies zum Beispiel an einer Ausstellung zu schwedischen Frauen der Reformation, inspiriert von der deutschen Version.

Lund ist eine von 13 Diözesen der Schwedischen Kirche. Es liegt im Süden Schwedens und erstreckt sich über die historischen Provinzen Schonen und Blekinge. Zwischen der EKM und der Diözese Lund bestehen seit 1983 partnerschaftliche Beziehungen. Getragen werden sie überwiegend von Ehrenamtlichen in den Gemeinden.

Mehr zu Schweden
h_epd_00443211_i-201.jpg
Kronprinzessin Victoria von Schweden hat angesichts bedrängender Herausforderungen der Menschheit sowie der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten dazu aufgerufen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
Königin Silvia von Schweden
Die Augsburger Heilig-Kreuz-Kirche hat eine enge Verbindung zum schwedischen Königshaus. Nun muss das Gotteshaus saniert werden - und wieder kommt zumindest moralische Unterstützung aus dem hohen Norden. Königin Silvia schrieb einen Brief.