Bedford-Strohm dankt Notfallseelsorgern
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat den Notfallseelsorgern für ihren Dienst bei Unfällen und Katastrophen gedankt.
Sie würden sich um Angehörige kümmern, wenn ein Mensch gestorben ist, und die Verzweiflung der Hinterbliebenen aushalten, sagte der bayerische Landesbischof am Sonntag in der Hamburger Christuskirche Othmarschen in einem Gottesdienst, der live vom ZDF übertragen wurde.
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Die kirchliche Notfallseelsorge unterstützt Anwohner und Einsatzkräfte in den niedersächsischen Hochwassergebieten. "Wir machen Angebote und drängen uns nicht auf", sagte der evangelische Koordinator der Notfallseelsorge im Norden.
David M. Peter ist Notfallseelsorger im Kirchenkreis Sycke-Hoya. Mit unserem freien Autor Ulf Buschmann hat er über seine jahrelange Erfahrungen gesprochen.
Wenn für Menschen alles zusammengebrochen ist, helfe kein "Alles wird gut", sagte Bedford-Strohm. Notfallseelsorger müssten der Versuchung widerstehen zu beschönigen. Sie müssten das tiefe Gefühl der Gottverlassenheit aushalten.