Themenwoche "Reformation quergedacht" im Deutschlandfunk

Ein Mann stellt an einem Autoradio den Radiosender Deutschlandfunk ein

Foto: dpa/Marcus Brandt

Themenwoche "Reformation quergedacht" im Deutschlandfunk
Der Deutschlandfunk widmet dem 500. Reformationsjubiläum vom 9. bis 15. Oktober eine Themenwoche. Unter dem Titel "Reformation quergedacht" spürten die Deutschlandfunk-Journalisten "dem Weltbewegenden und Widersprüchlichen der Reformation nach", kündigte der Sender am Freitag in Köln an. Die Beiträge gingen quer durch die Themengebiete und Jahrhunderte.

Den Auftakt macht am 9. Oktober die Sendung "Informationen am Morgen", in der der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) erzählt, wie sein Glaube seine Politik beeinflusst. Die Wirtschaftsredaktion untersucht in einer dreiteiligen Reihe das Verhältnis von Protestantismus und Kapitalismus, und die Religionsredaktion fragt: "Wo bleiben die Reformatorinnen?". Alle Beiträge der Themenwoche werden den Angaben nach im Internet in einem Dossier gebündelt.

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Der Gottesdienst am 7. November kommt aus der Alexanderkirche in Wildeshausen. "Wie können wir in Frieden leben" ist die zentrale Frage bei der Feier, angelegt rund um das Lutherlied "Verleih uns Frieden gnädiglich".
Die Sendung Feiertag auf Deutschlandfunk Kultur beschäftigt sich mit dem russischen Dichter Fjodor M. Dostojewski, anlässlich seines 200. Geburtstags am 11. November.

Die evangelische Kirche feiert noch bis Ende dieses Monats 500 Jahre Reformation. 1517 hatte Martin Luther (1483-1546) 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht. Der Thesenanschlag gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte.