Diakonie erprobt Apps zur Beratung schwangerer Flüchtlingsfrauen

 App "Zanzu"

Foto: screenshot

die App "Zanzu" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt Informationen zur Sexualität, Schwangerschaft oder Geburtshilfe mit Pictogrammen.

Diakonie erprobt Apps zur Beratung schwangerer Flüchtlingsfrauen
In einem bundesweit neuen Projekt erprobt die Diakonie in Niedersachsen Apps zur Beratung schwangerer Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen.

Seit Ende August verfügten viele Beratungsstellen über Tablets, auf denen etwa Piktogramme und Übersetzungsprogramme installiert seien, mit deren Hilfe sich die Beraterinnen besser mit den Frauen verständigen könnten, sagte Vorstandssprecher Christoph Künkel am Montag in Hannover. "Wir legen bei intimen Fragestellungen Wert darauf, dass die Frauen nicht mehr an Verständigungs- oder Sprachbarrieren scheitern."

Mehr zu Diakonie
Am 14. Februar ist Aschermittwoch. Und es ist Valentinstag. Und es ist der 19. Tag nach der Veröffentlichung der ForuM-Studie. Zeit, sich diese Gleichzeitigkeiten aus queerer Perspektive genauer anzuschauen.
Menschen aufgereiht wie eine Sprechblase
Sachsens evangelische Landeskirche will zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs eine unabhängige regionale Aufarbeitungskommission einrichten. Zusammen mit der Diakonie Sachsen appelliert sie an Betroffene, sich daran zu beteiligen.

Auf den Tablets befinden sich zunächst die drei Apps "Zanzu" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, "RefuShe" vom Bundesgesundheitsministerium und "Deutsch für Flüchtlinge" vom Goethe Verlag und der Diakonie in Niedersachsen. Damit werde es möglich, in 13 Sprachen ganz anschaulich Informationen zur Sexualität, Schwangerschaft oder Geburtshilfe bereitzustellen und die Frauen über Rechte und Hilfen bei Gewalterfahrungen zu informieren, hieß es.