Fast 17 Millionen Babys weltweit durch dreckige Luft bedroht

Vietnamesische Familie in Saigon im Straßenverkehr

Foto: James Heil/Redux/laif

Vietnamesische Familie in Saigon im Straßenverkehr. Babys in Südasien sind durch extrem hohe Luftverschmutzung besonders gefährdet.

Fast 17 Millionen Babys weltweit durch dreckige Luft bedroht
Fast 17 Millionen Babys sind nach Angaben der Vereinten Nationen weltweit durch extrem hohe Luftverschmutzung gesundheitlich stark gefährdet.

Die bis zu einem Jahr alten Kinder lebten in Gebieten mit einer mindestens sechsmal höheren Luftbelastung, als es die internationalen Grenzwerte zulassen, warnte das Kinderhilfswerk Unicef am Mittwoch in New York.

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Beim Thema Embryonen-Gentests gehen die Meinungen in der Koalition überkreuz: SPD und CDU-Gesundheitsminister Spahn sind dafür, dass sie Kassenleistung werden, die Unionsfraktion nicht. Für sie ist das eine ethische Frage, für die SPD eine soziale.
In Deutschland werden jährlich weniger als 350 Anträge auf eine Untersuchung von Embryonen aus künstlicher Befruchtung auf schwere Erbkrankheiten oder Chromosomen-Anomalien gestellt. Das ergaben Anfragen bei den fünf zuständigen Ethikkommissionen.

Von den gefährdeten Babys seien zwölf Millionen in Südasien beheimatet. Die Atemwege und die Lungen, aber auch die Entwicklung des Gehirns und der kognitiven Funktionen seien durch die schmutzige Luft bedroht, hieß es. Unicef forderte von den Regierungen einen besseren Schutz der Kinder.  Ursache der Luftverschmutzung sei vor allem der Einsatz fossiler Brennstoffe in Betrieben, in Privathäusern und im Verkehr. Aber auch Rauchen und eine unzureichende Müllentsorgung tragen den Angaben nach zur Luftverschmutzung bei.