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Das 1981 gegründete Filmmuseumin Potsdam ist das älteste Museum seiner Art in Deutschland - und inzwischen auch ein Institut der einzigen Filmuniversität.
Das Gemeinschaftserlebnis sei im magischen Dunkel des Kinosaals durch nichts zu ersetzen, sagte Fürst. Zudem gebe es in der "Bildindustrie" die Tendenz zu immer perfekter gestalteten Bildern. Durch die digitale Bearbeitung entferne sich das Bild immer mehr von der Realität. "Die Bilder triumphieren über die Realität", erklärte der Bischof.
Zudem wurden die Mitglieder der diesjährigen Ökumenischen Jury vorgestellt. Gemeinsam von der Internationalen Kirchlichen Filmorganisation "Interfilm" und der Internationalen Katholischen Vereinigung für Kommunikation "Signis" wurde die Theologin Inge Kirsner (Ludwigsburg) zur diesjährigen Präsidentin berufen. Ihr zur Seite stehen die Theologen Joachim Opahle (Berlin), Jeffrey H. Mahan (Denver, USA) und Freek L. Bakker (Voorschoten, Niederlande), die Journalistin Vesna Andonovic (Mamer, Luxemburg) sowie die Pädagogin Winifred Loh (Singapur).
Die Ökumenische Jury ehrt im Rahmen der Berlinale alljährlich Filmschaffende, die in ihren Werken menschliches Verhalten zum Ausdruck bringen, das mit dem Evangelium in Einklang steht oder das Publikum für spirituelle und soziale Werte sensibilisiert. Die Beiträge kommen aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama und Forum des Internationalen Jungen Films. Die Preise der Ökumenischen Jury werden am 24. Februar verliehen.