Festakt zu 60 Jahre Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
In der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin wird heute (Sonntag) das 60-jährige Bestehen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste gefeiert.
Erwartet werden dazu rund 500 Gäste aus dem In- und Ausland, darunter mehrere Holocaust-Überlebende und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und die Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Irmgard Schwaetzer, werden zu dem Festakt erwartet.
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Die Pfarrerin Dagmar Pruin wird am Montag Präsidentin der evangelischen Hilfswerke "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe. Die 50-jährige Theologin tritt die Nachfolge von Cornelia Füllkrug-Weitzel (65) an, die nach über 20 Jahren an der Spitze in den Ruhestand geht.
17 Millionen Euro - so viel will die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) im nächsten Jahrzehnt einsparen. Das entspricht 20 bis 30 Prozent der heutigen Ausgaben. Dass aufgrund des Mitgliederverlusts der Spardruck wächst, ist für die Kirche keine Neuigkeit.
Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste wurde am 30. April 1958 in Berlin gegründet. Seit 60 Jahren engagiert sich die Initiatiive mit Freiwilligendiensten, Bildungsarbeit und Kampagnen gegen Antisemitismus, Rassismus, Geschichtsvergessenheit und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.