Zahl der Berggorillas in Afrika steigt
Gute Nachricht für die stark bedrohten Berggorillas: Ihre Zahl ist nach Angaben des Virunga-Nationalparks im Kongo deutlich gestiegen. Insgesamt gebe es derzeit geschätzte 1.004 Tiere, wovon 604 im Virunga im Osten des Kongo lebten.
Das seien 124 Gorillas mehr als 2010. Die restlichen Exemplare leben demnach in Schutzgebieten in Ruanda und Uganda. Die Naturschutzorganisation WWF nannte die Zunahme der Population fantastisch. Das Beispiel zeige, dass auch am Abgrund stehende Arten gerettet werden könnten, erklärte die Programmleiterin für die Region, Ilka Herbinger. Das Überleben der Berggorillas sei ungeachtet des Erfolgs aber noch immer stark gefährdet.
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Wenn die Samtpfoten im Tierheim schon Schlimmes erlebt haben, lassen sie sich oft nicht leicht vermitteln. Sie sind zu scheu. Deswegen werden sie nun im Tierheim Butzbach mit einem besonderen Service verwöhnt.
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Die neuen Zahlen sind Ergebnis eines Zensus im Virunga. Demnach leben die Gorillas in dem Nationalpark mittlerweile in 41 sozialen Gruppen zusammen, dazu kommen 14 allein lebende Gorillamännchen. Acht Gorillas wurden seit Jahresbeginn geboren. Der Direktor des Parks, Emmanuel de Merode, erklärte, das Ergebnis zeige, dass sich die oft lebensgefährliche Arbeit der Ranger im Park auszahle. Allein in diesem Jahr seien acht Mitarbeiter bei ihrer Arbeit getötet worden.