Claude Paris/AP/dpa
Das Rettungsschiff "Aquarius" der französischen Nichtregierungsorganisation "SOS Mediterranee" vor dem Hafen von Marseille.
Die Flüchtlinge würden anschließend auf Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Portugal und Spanien verteilt.
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Die "Aquarius" liegt derzeit etwa 30 Seemeilen westlich von Malta. "Ärzte ohne Grenzen" und der zweite Betreiber "SOS Méditerranée" waren nach eigenen Angaben in Kontakt mit den Behörden mehrerer Länder. Die "Aquarius" hatte am Freitag vor der libyschen Küste 141 Menschen aus Seenot gerettet, darunter viele Kinder. Die meisten Flüchtlinge kommen aus Eritrea und Somalia. Dem Schiff blieb zunächst ein sicherer Hafen in Europa verwehrt.