EKD-Ratvorsitzender Bedford-Strohm besucht die USA

EKD-Ratvorsitzender Bedford-Strohm besucht die USA
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, reist an die Ostküste der USA. Er werde dort Vorträge an verschiedenen Universitäten halten und sich in New York an Begegnungen zum interreligiösen Dialog beteiligen, teilte die EKD am Samstag mit. Die Reise werde vom 1. bis 6. Oktober stattfinden.

An den Universitäten Yale, Princeton und Harvard wird Bedford-Strohm demnach zu Fragen der digitalen Transformation und zum transatlantischen Verhältnis in Zeiten populistischer Herausforderungen sprechen. Den 3. Oktober werde er auf Einladung des deutschen Generalkonsuls in New York verbringen. Dort stehe der Tag der Deutschen Einheit im Zeichen des Dialogs zwischen den Religionen. Zudem werde der EKD-Vorsitzende die deutsche-lutherische Gemeinde besuchen und den Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, treffen.

Bedford-Strohm hat enge Verbindungen zu den USA. Er ist mit einer US-Amerikanerin verheiratet, außer ihm haben alle Familienmitglieder die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Der Theologe hat in den USA studiert und unterrichtet.

Mehr zu Heinrich Bedford-Strohm
Heinrich Bedford-Strohm im Garten
Der amtierende ÖRK-Vorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat einen YouTube-Kanal gegründet, auf dem er wöchentliche Videobotschaften veröffentlicht. evangelisch.de hat mit dem ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden gesprochen.
Heinrich Bedford-Strohm
Betroffene von sexualisierter Gewalt haben dem früheren Ratsvorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, Tatenlosigkeit vorgeworfen. Das Thema "Sexualisierte Gewalt in Kirchen" hätte seit 2010 bekannt sein können, sagte Katharina Kracht.