Michel-Hauptpastor: Filmen im Gottesdienst ist "Unart"

Michel-Hauptpastor: Filmen im Gottesdienst ist "Unart"
Der Hauptpastor des Hamburger Michels, Alexander Röder, hat an die Besucher der Weihnachtsgottesdienste appelliert, Smartphones im Weihnachtsgottesdienst abzuschalten.

Er erlebe es immer wieder, dass "wild fotografiert, gefilmt und aufgenommen" wird, sagte Röder dem Evangelischen Pressedienst (epd): "Das ist eine Unart erster Güte." Es würde nicht nur andere stören, sondern auch die Besucher selbst vom Geschehen ablenken. Schließlich gehe es darum, die Weihnachtsfeier mit allen Sinnen in der Kirche zu erleben und nicht per Video zu Hause.

Viele Besuchern wüssten nicht mehr, wie man sich in einer Kirche verhält, beklagte Röder. Einige kämen direkt vom Weihnachtsmarkt mit Mandeln und Glühwein in der Hand. Daher habe die Gemeinde auf lockere Art ein paar Regeln für das Verhalten in der Hauptkirche zusammengestellt. So sollten die Besucher etwa auf blinkende Weihnachtsmützen verzichten.

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Ich habe jetzt auch eine von diesen heidnischen Wichteltüren zu Hause, denn das ist ja so, so niedlich - und es ist nicht einfach eine Tür: Hinter dieser Tür lebt nämlich ein Wichtel, so heißt es jedenfalls. Leider zog nicht nur die fabelhafte Wichtelwelt, sondern auch gleich das schlechte Gewissen mit bei uns ein, denn Wichtel sind ja eigentlich schon auch heidnisch. Und ich erinnere mich noch daran, wie ein Bekannter mich mal rügte, weil ich seinem Kind einen Zaubertrick zeigte. Was würde der nur zu meiner Fabel-Wichtel-Advents-Tür sagen?