Mehr als 120 Tote nach Zyklon auf Philippinen

 Taifun "Mangkhut" wütete auf den Philippinen.

© Aaron Favila/AP/dpa

Bereits im September 2018 wütete der Taifun "Mangkhut" über der Stadt Tuguegarao City. Nun hat der Zyklon "Usman" mindestens 122 Menschen das Leben gekostet.

Mehr als 120 Tote nach Zyklon auf Philippinen
Der Zyklon "Usman" hat auf den Philippinen mindestens 122 Menschen das Leben gekostet.

Mindestens 28 weitere Bewohner werden noch vermisst, wie die Katastrophenschutzbehörde des Landes am Donnerstag mitteilte. Am schlimmsten betroffen waren die Region Bicol im Südosten der Insel Luzon sowie der Osten der Philippinen.

Fast 90.000 Menschen wurden den Angaben zufolge in Notunterkünften untergebracht oder von Familienangehörigen oder Freunden aufgenommen. Insgesamt sind mehr als 300.000 Bewohner von den Auswirkungen des Sturms betroffen. "Usman" war Ende Dezember auf Land getroffen und hatte Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht.

Seit langem warnen Forscher vor zunehmenden Wetterextremen durch den Klimawandel. Die Philippinen zählen zu den am schwersten von Naturkatastrophen betroffenen Ländern weltweit. Im Schnitt wird das Inselreich jährlich von etwa 20 Tropenstürmen und Unwettern heimgesucht. Im November 2013 kamen bei dem verheerenden Taifun "Haiyan" mindestens 6.300 Menschen ums Leben. Mehr als vier Millionen wurden obdachlos.  

Mehr zu Philippinen
Deutschland wirbt vermehrt Pflegekräfte aus dem Ausland an
Es klingt wie eine schnelle Lösung des Fachkräftemangels in der Pflege. Deutschland wirbt vermehrt Pflegekräfte aus dem Ausland an. Doch Erfahrungen zeigen: Ganz so einfach ist es oft nicht.
Zuckerrohrarbeiter auf einem Feld bei Sagay auf Negros
Lukas Williams lernt in seinem freiwilligen sozialen Jahr, wie Armut seine eigene Perspektive aufs Leben verändert. Und dass es keinen Luxus braucht, um glücklich zu sein.