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Migraten schauen auf das Massengrab Mittelmeer, vor dem sie, etwa 64 Kilometer von der spanischen Küste entfernt, gerettet wurden.
Die Todesrate sei von 3,5 Prozent im vergangenen Jahr auf zwölf Prozent in den ersten vier Monaten dieses Jahres gestiegen, teilte der IOM-Sprecher auf Twitter mit. Vor zwei Jahren kamen demnach 2,6 Prozent der Bootsflüchtlinge auf der zentralen Mittelmeerroute ums Leben. Die absoluten Zahlen seien gesunken, die Todesrate jedoch gestiegen. Die Mittelmeerüberquerung sei "gefährlicher denn je", betonte der IOM-Sprecher.
Seit Januar erreichten laut IOM 722 Migranten Italien und 308 Malta. Weitere knapp 1.100 versuchten demnach, Europa von Libyen aus zu erreichen, wurden jedoch dorthin zurückgebracht.