© epd-bild/Hans Juergen Bauer
Dieter Falk bei den Proben für das Chormusical "Bethlehem". Die Premiere wurde wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr auf den 11. Dezember 2021 verschoben.
"Mit Blick auf die Gesundheit und Planungssicherheit aller Beteiligten haben die Verantwortlichen die Verschiebung ins kommende Jahr beschlossen. Für die Vorbereitung des Musicals mit 2.500 Sänger*innen waren mehrere Probentermine vorgesehen. Auch diese seien derzeit nicht umsetzbar und schwer planbar, hieß es weiter. Bereits gekaufte Karten und Choranmeldungen für das Musical von Dieter Falk und Michael Kunze sollen für den neuen Termin gültig bleiben. Die rheinische Kirche ist Kooperationspartner des Projekts."
Diese Veränderung hat ebenfalls Einfluss auf die eigentlich für den Dezember 2021 geplante, bislang aber noch nicht veröffentlichte, Deutschland-Tournee. Statt wie ursprünglich geplant acht wird es nun nach der Premiere im Jahr 2021 noch zwei weitere Aufführungen des Musicals geben. Die Anmeldung für Chöre, Sängerinnen und Sänger sowie der Ticketvorverkauf beginnt ab 16. Juni 2020 unter www.bethlehem-chormusical.de.
Die Termine für eine größere Tournee im Jahr 2022 sollen demnächst bekanntgegeben werden. Um in der Zwischenzeit der großen Chor-Community "Bethlehem" vorzustellen, veranstalten Paul und Dieter Falk zusammen mit MAWI schon seit März die live gestreamte Online-Probe "Singen Zuhause", die jeden Dienstag Abend von ca 5.000 Sänger/innen besucht wird und auch auf dem Facebook-Kanal von evangelisch.de gestreamt wird und auch auf Youtube zu sehen ist.
Zur Online-Chorprobe:
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Die Geschichte des Chormusicals
Musik, die das Gefühl trifft und Texte, die zum Denken anregen – Bethlehem soll dem Publikum über alle religiösen Grenzen hinweg, etwas von der Kraft der Weihnachtsgeschichte mitgeben. Die Zuschauer*innen erfahren von einer Geschichte, die nicht nur Vergangenes nacherzählt, sondern auch reich an Bezügen zur Gegenwart ist. In den Protagonisten erkennt man zeitlose Gestalten: Da ist die schwangere Maria, für die niemand außer ihrem geliebten Mann Verständnis hat. Da sind drei völlig unterschiedliche "Weisen", die als Gelehrte mit Unerklärlichem konfrontiert sind. Man begegnet Herodes, der um eine Macht kämpft, die nichts wert ist und Flüchtlingen, die niemand haben will. Schlussendlich wird man mit dem Geheimnis der Menschwerdung Gottes konfrontiert und dem Vergleich zum heutigen Streben nach einer Vergöttlichung des Menschen.
So soll es klingen
Dieter und Paul Falks Musik wird dieses Konzept mit Gospelmusik, sinfonischen und rockigen Klängen, Balladen und Jazztiteln zeitgemäß musikalisch umsetzen. Auch vertraute Zitate von bekannten Weihnachtsliedern werden in die Partitur einbezogen. Das Herzstück dieser Inszenierung ist der gigantische Chor, bestehend aus 2600 begeisterten Sängeri*innen. Die solistischen und schauspielerischen Parts übernehmen professionelle Musicaldarsteller. Ein großes Sinfonieorchester mit einer Rhythmusgruppe und elektronischen Instrumenten unterstützt dabei Chöre und Solisten.