EKHN-Synode eröffnet Tagung in Paulskirche

Frankfurter Paulskirche

© epd-bild/Sebastian Gollnow/dpa

Ihre Herbsttagung hat die EKHN erstmals in der Paulskirche eröffnet und hebt mit ihrer Synode an diesem Ort die Bedeutung der Demokratie hervor.

Beratungen über Doppelhaushalt
EKHN-Synode eröffnet Tagung in Paulskirche
Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat am Mittwoch in Frankfurt am Main ihre Herbsttagung erstmals in der Paulskirche eröffnet. Dort diskutiert das Gremium unter anderem über den Haushalt für 2024 und 2025.

Das höchste kirchliche Beschlussgremium hebe 175 Jahre nach der Eröffnung des ersten deutschen Parlaments an diesem Ort die Bedeutung der Demokratie hervor, teilte die Kirche mit Sitz in Darmstadt mit. 120 Delegierte debattieren im Dominikanerkloster vier Tage lang über Zukunftsfragen der Kirche und beschließen Gesetze.

Insbesondere beschäftigen sich die Delegierten weiter mit dem Spar- und Reformprozess "ekhn2030". Dabei stehen Streichungen von gesamtkirchlichen Pfarrstellen zur Debatte. Entscheiden sollen die Delegierten außerdem über eine Kürzung der Geldzuweisungen an die Diakonie Hessen um 30 Prozent sowie an die Regionalen Diakonischen Werke um 20 Prozent.

Erstmals werden die Synodalen über einen Doppelhaushalt beraten. Die Kirchenleitung schlägt für 2024 einen Haushalt im Umfang von knapp 737 Millionen Euro vor und für 2025 im Umfang von gut 743 Millionen Euro.

Das Gebiet der EKHN mit ihren knapp 1,4 Millionen Mitgliedern in mehr als 1.000 Gemeinden reicht von Biedenkopf im Norden bis Neckarsteinach im Süden und vom Nassauer Land im Westen bis zum Vogelsberg im Osten. Rund ein Viertel des Kirchengebiets erstreckt sich auf Rheinland-Pfalz.

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