EKD-Friedenskonferenz trifft sich Ende Januar

Friedensglocke mit Friedenstaube

© FUNDUS/Manuela Schneider

Am 29. und 30. Januar findet die jährliche Friedenskonferenz der EKD statt.

Aktuelle Sicherheitslage
EKD-Friedenskonferenz trifft sich Ende Januar
Mit aktuellen Fragen der Friedenspolitik und der Sicherheitslage in Europa befasst sich am 29. und 30. Januar die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Im Mittelpunkt des Treffens am 29. und 30. Januar im schleswig-holsteinischen Breklum steht unter anderem der Bericht des Friedensbeauftragten des EKD-Rates, Landesbischof Friedrich Kramer, zu aktuellen Fragen.

Daneben sind Berichte unter anderem von Oberkirchenrätin Katrin Hatzinger vom EKD-Büro in Brüssel über Entwicklungen im Bereich der Sicherheit und Verteidigung in der EU sowie von Jutta Weduwen, der Geschäftsführerin von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, über die Arbeit ihrer Organisation unter den Bedingungen des Gaza-Kriegs vorgesehen.

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Afghanistan der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Renke Brahms, wird über die aktuelle GKKE-Stellungnahme zum deutschen Einsatz in Afghanistan informieren. Zudem wird Ulrike Göken-Huismann vom Deutschen Komitee Weltgebetstag der Frauen über die Debatte um den von Palästinenserinnen vorbereiteten Weltgebetstag der Frauen berichten.

Auch Themen wie das Projekt "Klimagerechter Frieden", das Ukraine-Netzwerkprojekt der Konferenz Europäischer Kirchen sowie das Friedenstreffen "Den Frieden wagen" von Sant'Egidio in Berlin werden auf der Evangelischen Friedenskonferenz Christian-Jensen-Kolleg in Breklum angeschnitten.

Die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD trat im Januar 2009 zum ersten Mal zu ihrer jährlichen Tagung zusammen. Sie vernetzt die Arbeit aller relevanten Akteure aus der evangelischen Friedensarbeit und will eine breite Diskussion friedenspolitischer Entwicklungen und Strategien sowie die Abstimmung gemeinsamer Initiativen und Projekte ermöglichen.

Mehr zu Frieden
Margot Käßmann spricht am 25.02.2023 in Bonn während einer Kundgebung des Friedensforum
Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat eine militärische Lösung des Ukraine-Krieges erneut infrage gestellt. "Das sinnlose Sterben der Zivilisten und der Soldaten" müsse so schnell wie möglich enden, sagte sie im Gespräch.
Priester der russisch-orthodoxen Kirche in der Ukraine
Die Kirchenhistorikerin Katharina Kunter hat die evangelische Kirche aufgerufen, die Kontakte zur orthodoxen Kirche in der Ukraine auszubauen und die Bürger- und Freiheitsrechte in den Mittelpunkt der Friedensethik stellen.