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Das EKD-Zukunftsforum im Ruhrgebiet

Reformen sind in der Kirche der Reformation normal: Sie verändert sich immer, das gehört zu ihrem Wesen. Aber wie - darüber haben rund 800 Leitungspersonen gemeinsam nachgedacht.

Was heißt es, im 21. Jahrhundert evangelische Kirche zu sein? Welche Veränderungen sind nötig? Drei Tage lang, vom 15. bis 17. Mai 2014, trafen sich Leitungspersonen aus Kirchenkreisen, Dekanaten und Synodalverbänden aus ganz Deutschland im Ruhrgebiet, um sich über den Reformprozess in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auszutauschen.

Baustelle in einer Kirche in Berlin-Spandau 1996
Bevor die Kirche sich verändert, muss sie sich auf Gottes Wort besinnen. So könnte das Fazit des EKD-Zukunftsforums in Wuppertal und dem Ruhrgebiet lauten. Rund 800 Leitungspersonen der mittleren Ebene haben sich zum Austausch getroffen.
Je nach Landeskirche leiten Dekane, Superintendenten oder Pröpste die Kirchenbezirke. Als mittlere Ebene halten sie Pfarrern vor Ort den Rücken frei. Manche würden die "unnützen Bürokraten" gerne abschaffen. Das wäre ein großer Fehler.
Wort Gottes
Der Auftakt des Zukunftsforums der EKD in Wuppertal stand ganz unter dem Zeichen des Wortes. Auch Bundespräsident Joachim Gauck betonte, dass wichtig ist, wie heute noch über Gott gesprochen wird.
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