Das kurdisch-irakische Paar Dilshad (l., 43) und Nahida (38) im Kirchenraum
"Gebetet, dass Gott uns rausholt"
Durch den Bruch des Kirchenasyls wurde ihr Schicksal der Öffentlichkeit bekannt: Ein kurdisches Ehepaar aus dem Irak darf vorläufig in Deutschland bleiben, deshalb kann es jetzt die Räume der Gemeinde in Nettetal-Lobberich wieder verlassen.
Ein Flüchtlingslager bei Dohuk im Nordirak
Versklavt, vergewaltigt, ermordet
Als am 3. August 2014 die Kämpfer des "Islamischen Staates" im Sindschar-Gebirge im Irak einfielen, begann ein Völkermord an den Jesiden. Das Leid der Überlebenden hält an. Ein neues Gesetz verspricht Unterstützung, doch der Prozess stockt.
Kirche in schützenden Händen
NRW-Ministerium
Nach der Räumung des Kirchenasyls im Kreis Viersen hat das NRW-Fluchtministerium den Stopp der Rücküberstellung des irakischen Ehepaars nach Polen begrüßt. Pro Asyl, Kirchenvertreter und die Pfarrerin der Gemeinde schlossen sich dem an.
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