Gedenken im Wandel: die Trauerhaltestelle

Wenn wir eines Verstorbenen gedenken wollen, gehen wir zum Grab, legen Blumen nieder. Aber was, wenn der Angehörige weit weg oder anonym bestattet wurde? Seit einem Jahr gibt es in Bayern einen besonderen Ort zum Trauern: die ökumenische Trauerhaltestelle. Findet die Trauerhaltestelle Zuspruch, sollen weitere errichtet werden, um Menschen in ganz Deutschland einen individuellen Ort für ihre Trauer zu geben.
26.06.2015
evangelisch.de
Angelique Bohn, Christian Röther

Mehr zu Trauer
Michaela Schäfer mit Erinnerungskiste an ihren Mann
Am Valentinstag sind Rosen, Herzen und andere Liebessymbole allgegenwärtig. Für Menschen, deren Partner gestorben ist, kann das belastend sein. Silke Wippenhohn fühlt sich ihrem Mann an diesem Tag besonders nah.
Drei Schauspieler auf einer Bühne spielen das Theaterstück "Ceren Oran" "Theater Mummpitz".
Eine Eintagsfliege mit dicker Brille weiß noch nichts von ihrem nahen Ende, eine Ente bemerkt genervt, dass ihr der Tod hinterherläuft: Humorvoll und leichtfüßig können Kindertheater die Themen Tod, Trauer und Abschied behandeln.