Boko Haram benutzt Mädchen für Selbstmordanschlag

Boko Haram benutzt Mädchen für Selbstmordanschlag
In Kamerun sind lokalen Medienberichten zufolge zwei Frauen ums Leben gekommen, die für die islamistische Terrorgruppe Boko Haram einen Selbstmordanschlag ausführen sollten.

Eine etwa 30 Jahre alte Frau und ein acht Jahre altes Mädchen hatten Sprengsätze in der Stadt Mora gezündet und wurden getötet, wie das Nachrichtenportal "Cameroun Info" am Samstag berichtete. Boko Haram zwingt immer wieder Frauen und Mädchen, Anschläge zu verüben, weil diese weniger auffallen sollen.

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Anders als von der nigerianischen Regierung behauptet, sei Boko Haram in Nigeria längst nicht besiegt.
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Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram hat mehr als 100 im Februar im Norden Nigerias entführte Schülerinnen freigelassen. Nur ein Mädchen ist noch in den Händen der Miliz, weil es sich weigerte, zum Islam überzutreten.


Die Gruppe will nach eigenen Angaben einen islamischen Staat im Norden Nigerias errichten, einem Nachbarstaat Kameruns. Boko Haram versteht sich als Teil des Terrornetzwerks "Islamischer Staat" und wird für Zehntausende Tote verantwortlich gemacht.